Der SFC - Gegenwart und Geschichte

Der neue und alte Vorstand des SFC Swakopmund, v.l.n.r.: Rainer Kubirske (Vereinsvorsitzender), Jörg Goldbeck, Michael Rohloff, Clinton Dewey, Renate Hecht, Mario Oprandi und Marc Kaspari.

Präsident

Reinhard Kubirske

Mail: rkubirske@gmail.com

Telefon: +264 81292832

 

Vizepräsident

Michael Rohloff

Mail: rohloff@mweb.com.na

Telefon: +264 811294222

 

Schatzmeister / Sekretär

Renate Hecht

Mail: secretary@sfc.com.na  
oder:
rehe@iway.na

Telefon: +264 812027757

 

 

 

Beisitzer

Sten Gephardt

Mail: rwmotors@iway.na

Telefon: +264 812450541

 

Beisitzer

Jörg Goldbeck

Mail: dfjoiner@iway.na

Telefon: +264 811494088

 

Beisitzer

Imke Kuntzsch

Mail: kuntzsch@iwauy.na

Telefon: +264 812333736


Vereins-Chronik

1929 entschließen sich in Swakopmund einige junge Männer, ihr regelmäßiges Fußballspielen in den Rahmen eines eigenen Vereins zu fassen . Aufzeichnungen über den Hergang der Gründung liegen nicht vor, wohl aber ein Pressebericht der „South West Times“ aus demselben Jahr: Er berichtet von einem Freundschaftsspiel des SFC am 31. Mai 1929 in Swakopmund. Der SFC tritt erstmals öffentlich in Erscheinung, der Verein ist geboren.

In den Folgejahren beeinflusst die Weltwirtschaftskrise das öffentliche Leben. Durch Armut und Arbeitslosigkeit getrieben, verlassen zahlreiche Vereinsmitglieder die Region; materielle und logistische Engpässe lähmen den Spielbetrieb. Kaum ist die wirtschaftliche Krise überwunden, prägt der Zweite Weltkrieg die Swakopmunder. SFC-Spieler treten zum Kriegsgsdienst, viele geraten jahrelang in Gefangenschaft.

 

Trotz der politischen Wirren kann das Vereinsleben aufrecht erhalten werden. Nach Kriegsende stellt der Verein durch sportliche und kulturelle Veranstaltungen den Mittelpunkt im gesellschaftlichen Leben Swakopmunds dar. In der Nachkriegszeit verbuchen die Blau-Weißen erste sportliche Erfolge: Pokale mit den Titeln „Gorges“, „Tückmantel“ oder „Matador“ werden errungen, dabei zumeist die Erzrivalen „Ramblers“ besiegt.

 

In den fünfziger Jahren scheint die Schuldenlast von 175 das Ende des Vereins zu bedeuten. Doch die heranwachsende Generation der Jugendspieler kann den Bankrott abwenden und stellt einen neuen Vorstand, der für die Schulden bürgt. Dieser neue Optimismus wirkt sich positiv auf den Sport aus. Zwischen 1953 und 1956 gewinnt der SFC vier Pokale. Und in der neu gegründeten, landesweiten Südwester Liga kann man sich als Gründungsmitglied etablieren.

 

Auch die sechziger Jahre werden durch eine bedrückende Haushaltslage beeinflusst. Der Enthusiasmus der Spieler bleibt davon jedoch unberührt. Selbst tagelange Fahrten zu Auswärtsspielen nach Tsumeb oder Windhoek, gestört durch Sandstraßen, Kudu-Wildwechsel oder unerwarteten Wasser-Rivieren, halten die Swakopmunder nicht auf. 1969 gewinnt der SFC das Double, wird Landesmeister von Südwestafrika und Sieger des „Hansa Pokals“. Beim jährlichen Weihnachtsturnier um den „Grünen Kranz“-Pokal siegt der SFC erstmals 1971. Das Turnier bildet den Saisonabschluss und avanciert zu einer Touristenattraktion.

 

Neben den Pokal- und Ligaspielen sind die Besuche deutscher Mannschaften gesellschaftliche und sportliche Höhepunkte in Swakopmund. 1964 ist Grün-Weiß Paderborn zu Gast, zwei Jahre später trifft die Auswahl Südwestafrikas auf den deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

 

1977 ändert sich das Reglement im Südwester Ligafußball: Der Sport ist nicht mehr das Privileg der weißen Fußballer, sondern auch Mannschaften dunkelhäutiger Spieler werden für den Spielbetrieb zugelassen. Der SFC reagiert auf die neue Situation, nimmt farbige Spieler in seinen Reihen auf und organisiert Freundschaftsspiele gegen Teams dunkelhäutiger Fußballspieler.

 

Bis dato wurden sämtliche Partien auf einem Hartplatz aus gewalztem Sand ausgetragen. 1981 verlassen die Blau-Weißen den liebevoll „Palm Beach“ genannten Platz. Auf dem neu erworbenen Vereinsgelände steht kurze Zeit später ein großer Rasenplatz zur Verfügung, den man sich mit den ein Jahr später zum Verein gestoßenen Faustballern teilt. Durch die zusätzliche Abteilung wird der Verein in „SFC Sport Club“ umbenannt. Am 30. November 1984 wird das Clubheim feierlich eingeweiht.

 

Heute existieren beim SFC Sport Club neben Fußball und Faustball die Abteilungen Inline-Skating, Squash und Road Running. Der Verein besitzt ein dreieinhalb Hektar großes Areal, davon betragen die zwei Rasenplätze 17 000 Quadratmeter. Neben dem Klubheim befindet sich darauf eine eigene Sporthalle. Von den 400 Mitgliedern sind 180 Jugendliche